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SCHOLZ Datenbank für Apotheken

Der perfekte Helfer für die Beratung in der Apotheke

SCHOLZ Datenbank für Ärzte

für die elektronische Verordnung im Arztcomputer

SCHOLZ Datenbank für Patienten

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MDDI Calculator: Theorie und praktische Umsetzung dieser innovativen Entwicklung der SCHOLZ Datenbank in der Novemberausgabe der Krankenhauspharmazie publiziert

Mit dem Beitrag „Zur Pharmakokinetik von Arzneimitteln bei multiplen Interaktionen - Theoretische Überlegungen und praktische Umsetzung“, wird eine allgemeinere Theorie der Arzneimittelinteraktionen von Apotheker Wolfgang U. Scholz, Initiator der SCHOLZ Datenbank, vorgestellt.

Dabei wird die traditionelle Pärchenanalyse von Arzneistoffen durch ein Modell ersetzt, das die Beeinflussung eines Arzneimittels durch alle übrigen Arzneimittel einer Polypharmazie qualitativ und quantitativ darstellt. Dieses Modell betrachtet Interaktionen als „multi(ple) drug drug interactions“ (MDDI), deren Folgen aus dem Zusamenspiel der kinetischen Eigenschaften sämtlicher involvierten Arzneimittel abgeleitet werden, inklusive der Berechnung von Schätzwerten für AUC-Veränderungen und Dosisanpassungen. Die stringente Verzahnung mit der Pharmakodynamik erfolgt durch konsekutive Analyse potentieller Verstärkung und Kumulation von Nebenwirkungen. So werden mögliche klinische Folgen kinetischer Interaktionen auch bei komplexen Szenarien der Polypharmazie in Sekundenschnelle überschaubar. Die Umsetzung des Modells zur praktischen Nutzung wurde mit der Software- und Datenbankentwicklung des MDDI Calculator der SCHOLZ Datenbank realisiert. Kalibrierung und Validierung des MDDI Calculators ergaben eine gute Übereinstimmung von in-vivo Messwerten aus der Literatur und berechneten AUC-Werten. Die zunehmende Literatur über multiple Interaktionen und eine Verordnungswelt, die von extensiver Polypharmazie geprägt wird, unterstreichen die Notwendigkeit, im Interesse eines besseren Interaktionsverständnisses das Pärchenmodell durch einen allgemeineren Ansatz zu ersetzen. Die Hypothese, dass der positive prädiktive Wert von Interaktionswarnhinweisen und damit die Performance bei der Arzneimittel-TherapieSicherheit (AMTS) durch Einsatz von „multi drug drug interaction“-basierten Softwaresystemen verbessert werden, ist berechtigt. Mehr klinisch-pharmakologische und epidemiologische Forschung zu diesem Thema ist angezeigt.

Lesen Sie die vollständige Originalarbeit hier:

Wolfgang U. Scholz: Zur Pharmakokinetik von Arzneimitteln bei multiplen Interaktionen - Theoretische Überlegungen und praktische Umsetzung; Krankenhauspharmazie 2016;37:497–505.

Für weitere Informationen dazu schreiben Sie bitte an medwiss@eprax.de.

 


SCHOLZ Datenbank und ePrax AG jetzt in der Mediengruppe vom Deutschen Apotheker Verlag

Der Deutsche Apotheker Verlag, Stuttgart, hat alle Aktienanteile an der ePrax AG, Lüdenscheid/München, erworben. Damit wurde der Prozess der Zusammenarbeit zwischen ePrax AG und DAV, der mit dem Start des Exklusivvertriebs der SCHOLZ Datenbank im März 2016 begonnen wurde, weiter intensiviert und mit der Unternehmensübernahme abgeschlossen.

Gründer und Hauptaktionär Apotheker Wolfgang U. Scholz freut sich darüber, dass mit diesem Schritt die Kontinuität und Entwicklung der SCHOLZ Datenbank langfristig gesichert wird. „Im Deutschen Apotheker Verlag würde die SCHOLZ Datenbank ein erstklassiges Zuhause finden, das wurde mir in den guten, überaus offenen und konstruktiven Gesprächen mit den Geschäftsführern des Deutschen Apotheker Verlags, Herrn Dr. Christian Rotta und Herrn André Caro, schnell klar“, so Wolfgang Scholz, der der ePrax AG auch weiterhin mit seiner Führungskraft und seinem Wissen zur Verfügung stehen wird, damit das gesamte mit der Datenbank verbundene Know How sicher übertragen wird und fortleben kann.

„Ein Pensionärsdasein kann ich mir jedenfalls auch mit 66 Jahren nur schwerlich vorstellen“, so der Initiator der SCHOLZ Datenbank, der noch viele spannende Betätigungsfelder bei der Neuentwicklung und der Internationalisierung seines Lebensprojektes vor sich sieht.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung


MDDI  eine völlig neue Methode der Wechselwirkungsanalyse. 

 

 

Das innovative System der SCHOLZ Datenbank ermöglicht ein völlig neues Verfahren Arzneimittelinteraktionen zu erkennen.

Was macht dieses System so ganz anders?

Herkömmliche Systeme ermitteln Wechselwirkungen in der Regel nur zwischen zwei Wirkstoffen, also pärchenweise. Es liegt dann am Anwender, die dargestellten Risiken richtig zu deuten und sie in ihrer gesamten Wertigkeit für ein betroffenes Arzneimittel einzuschätzen. Dieses Verfahren ist mühsam und zeitaufwendig und führt auch zu Alert Fatigue: das “Pärchen-Modell” muss daher verbessert und durch ein praktikableres ersetzt werden.

Diese Einsicht und neues pharmakologisches Wissen verlangen danach,  Arzneimittelinteraktionen   als „MDDI“ multi-drug-drug-interactions zu modellieren und  Dosisanpassungen für ein Arzneimittel direkt errechnen zu können, das durch mehrere andere mit multiplen Interaktionsmechanismen betroffen ist.  Wird ein Patient z.B. mit dem Vitamin K-Antagonisten Warfarin behandelt und erhält gleichzeitig Fluconazol, Ciprofloxacin und Omeprazol muss sich der behandelnde Arzt oder der betreuende Apotheker mit einer ganzen Liste verschiedener Interaktionen auseinandersetzen. Automatisch stellt sich die Frage: Wäre es nicht möglich, den Einfluss  dieser drei Medikamente auf Warfarin mit einem Klick zu analysieren?

Der SCHOLZ Datenbank MDDI Calculator hat die Antwort. Jetzt Infos anfordern!


Die SCHOLZ Datenbank

Elektronisches Hilfsmittel zur Minimierung von Arzneimittelrisiken seit mehr als 30 Jahren!

Die SCHOLZ Datenbank ist ein medizinisch-pharmazeutisches Expertensystem mit komplexen Datenbankfunktionen zur Vermeidung von Arzneimittelrisiken, insbesondere Wechselwirkungen, Gegenanzeigen, Allergien, Nebenwirkungen und Fehldosierungen. Als umfassendes elektronisches Kompendium für Arzneimittelinformationen unterstützt die Datenbank sie Ärzte bei der wirtschaftlichen und sicheren Verordnung sowie Apotheker bei der pharmazeutischen Beratung. Die SCHOLZ Datenbank blickt auf eine langjährige Tradition zurück: Die Datenbank ist vor mehr als 30 Jahren aus der 1981 gedruckten "SCHOLZ-Liste Arzneimittelwechselwirkungen" hervorgegangen und zählt damit zu den ersten Arzneimittelinformationssystemen weltweit. Seit dieser Zeit wurde Sie kontinuierlich unter Leitung von Apotheker Wolfgang U. Scholz aufgebaut und gepflegt.

Ein über viele Jahre gewachsenes Team von Apothekern, Ärzten und Software-Entwicklern sorgt dafür, dass Aktualität, Qualität und Support der Datenbank im höchsten Maße sichergestellt sind.

Durch ein komplexes und umfangreiches Online-Pflegesystem ist es Experten von überall auf der Welt möglich, neueste Daten und Erkenntnisse in das internationale Datenbanksystem einzupflegen. Die SCHOLZ Datenbank ist die Medikamentendatenbank deutscher Provenienz, welche auch in einer US-Ver­sion für amerikanische Ärzte und Krankenhäuser zur Verfügung steht und seit vielen Jahren in den USA im Einsatz ist.


Die SCHOLZ Datenbank wurde in der Deutschen Apothekerzeitung Nr. 51/52 vom 18. Dezember 2014 positiv hervorgehoben und als effektives Instrument zur Interaktionsprüfung bestätigt. Mehr Informationen hier.

 

 

 

 

 

 

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